Schön, dass die Menschen sparen müssen, den Gürtel enger schnallen, damit endlich diese nervösen Märkte beruhigt werden. Ich habe mir auch schon lange Sorge um diese Viecher gemacht. Von Pröll bis Merkel unternehmen alle unmenschliche Anstrengungen, um den Märkten ein wichtiges Signal zu setzen. Was die an gepumptem Geld irgendwo hingepumpt haben (wir geben es Griechenland, wegen der Märkte), das wir sowieso nie zurückzahlen werden (können).
750 MILLIARDEN haben endlich die Märkte etwas besänftigt. Na gott sei dank, aber das viele schöne Geld?
Macht nichts, weil dafür übernimmt ja "die Politik" die Verantwortung. Heißt das, ich kann Pröll sowie seinem Mitarbeiter Feymann, oder Merkel & Co dann eine Rechnung schicken, wenn mein Geld entwertet ist? Ich denke, ich werde nicht einmal das Götz Zitat von ihnen hören.
Die Transaktionssteuer will "die Politik" nicht (weil die gefällt den Märkten gar nicht).
Leerverkäufe sollen auch nicht verboten werden (au weia, ganz schlecht für die Märkte).
Kann mir eigentlich jemand erklären, warum wir den Märkten nicht ein anderes klares Signal schicken? Z.B. L.u.d.a.a.A. (frei nach Goethe) oder F.U., (weil ich glaube viele Märkte reden englisch)? Ganz klar: Weil die Politiker Erfüllungsgehilfen des neoliberalen Systems sind, ohne eigene Meinung und Verantwortungsbewusstsein. Oder glaubt Merkel wirklich, dass Griechenland das Geld zurückzahlen wird? Das wäre ja noch schlimmer als die Lüge. Somit wenden sie sich gegen das Volk und es erhebt sich die bürgerpflichtliche Frage: Wie können wir zivilen Ungehorsam leisten?
Und schon wieder habe ich im Fernsehen gehört: Die Märkte hat das Euro Rettungspaket vorerst einmal beruhigt.
Na dann kann ich ja wirklich beruhigt jetzt schlafen gehen.
Montag, 10. Mai 2010
Freitag, 30. April 2010
Der Griechische Fischer
Die berühmte Fabel vom griechischen Fischer darf ich als bekannt voraussetzen:
Bereits um 10 Uhr Vormittag liegt er am Strand, neben ihm ein westlicher (Deutschland? Österreich? Sicher nicht Portugal) Geschäftsmann, der Urlaub macht. Auf die Frage des Geschäftsmanns, warum der Fischer nicht weiterarbeitet, er könne ja noch mehr Fisch fangen, kommt das Warum? des Fischers. Ich will die Geschichte abkürzen: Sie geht so lange, bis der Fischer eine kleine Flotte hat und er dann am Strand liegen kann und nicht mehr arbeiten müsse. Darauf sagt der Fischer, das macht er so auch schon, einfach den ganzen Tag so am Strand zu liegen.
Unter dem Eindruck des griechischen Staatsbankrotts wäre eine andere Antwort auch angebracht und die Geschichte vielleicht so zu erzählen:
Fischer: Warum soll ich den ganzen Tag hinausfahren und arbeiten, wo ich doch schon um 10 Uhr am Strand liegen kann? Geschäftsmann: Damit ich nicht für Deine Faulheit zahlen muss.
Natürlich hat der Staatsbankrott noch andere Ursachen als die Faulheit (Korruption, mangelnde Vertragstreue, mangelnde Ehrlichkeit und was immer wir nicht wissen).
Aber der griechische Fischer wirkt in der Fabel schon etwas zynisch.
Bereits um 10 Uhr Vormittag liegt er am Strand, neben ihm ein westlicher (Deutschland? Österreich? Sicher nicht Portugal) Geschäftsmann, der Urlaub macht. Auf die Frage des Geschäftsmanns, warum der Fischer nicht weiterarbeitet, er könne ja noch mehr Fisch fangen, kommt das Warum? des Fischers. Ich will die Geschichte abkürzen: Sie geht so lange, bis der Fischer eine kleine Flotte hat und er dann am Strand liegen kann und nicht mehr arbeiten müsse. Darauf sagt der Fischer, das macht er so auch schon, einfach den ganzen Tag so am Strand zu liegen.
Unter dem Eindruck des griechischen Staatsbankrotts wäre eine andere Antwort auch angebracht und die Geschichte vielleicht so zu erzählen:
Fischer: Warum soll ich den ganzen Tag hinausfahren und arbeiten, wo ich doch schon um 10 Uhr am Strand liegen kann? Geschäftsmann: Damit ich nicht für Deine Faulheit zahlen muss.
Natürlich hat der Staatsbankrott noch andere Ursachen als die Faulheit (Korruption, mangelnde Vertragstreue, mangelnde Ehrlichkeit und was immer wir nicht wissen).
Aber der griechische Fischer wirkt in der Fabel schon etwas zynisch.
Freitag, 23. April 2010
Griechenland bankrott ... nur Griechenland?
Eine witzige Nachricht im deutschen Radio: Die Finanzhlife an Griechenland wird nicht aus Steuermitteln bezahlt. Wers glaubt wird selig, denke ich mir, da höre ich schon die Wahrheit: ... außer Griechenland kann nicht zurückzahlen. Dann zahlen wir. Eh klar. Bin schon wieder beruhigt.
Wenn dann noch Nowotny sagt, dass es das einzig richtige ist, zu zahlen, dann kann das doch nur heißen: nicht für uns Steuerzahler, sondern nur für seinesgleichen bzw. die, die ihn dort hingehievt haben, wo er gerade ist.
Kurz überlege ich mir, ob ich mich ärgern soll, aber dann siegt die Vernunft: Zahlt sich nicht aus, weils eh wurscht ist.
Ich gehe davon aus, dass unser (=welt...) Finanzsystem relativ bald völlig kollabieren wird. Siehe diesen blog früher...
Immer, wenn ich Finanzgelehrte darauf anspreche, wie sich das ausgehen soll, dass alle Staaten Defizit machen, höre ich: Bei Staaten ist das anders als bei Firmen, kann man nicht vergleichen, in echt machen sie kein Minus, weil dem stehen Guthaben gegenüber ... Mögen sie recht haben, allein, ich glaubs nicht. Welches System kann auf Dauer mehr geben als es nimmt? Die Zinseszinsen drehen dieses Rad schneller und schneller.
Erste Anzeichen: die Panik, als sich die Banken gegenseitig kein Geld mehr borgten. Das System kann ja nur funktionieren, indem sich die bei der Nationalbank verschuldete Bank A von der Nationalbank Geld ausborgt, an Bank B verborgt, die ihrerseits ihre Schulden an die Nationalbank zurückzahlt, weswegen sie sich neues Geld ausborgen kann, das sie Bank A geben kann, damit die wiederum ihre Schulden ... Klar fallen alle (in eine ansonsten unerklärliche) Panik, wenn deses Zwischenbankensystem zusammenbricht.
Mit den Staaten ist es genauso. Wir borgen Griechenland Geld, das wir uns selbst ausborgen müssen.
Das funktioniert bis zum Augenblick, wo keine anderen Staaten mehr Geld borgen (können, wollen). Das wird der Augenblick, wo das Weltfinanzsystem zusammenbricht.
Daher: Ob wir jetzt Griechenland helfen oder nicht, ist wurscht, weil es den Zusammenbruch nur verzögert. Als nächstes kommt Portugal, Spanien, Italien, .... spätestens dann bricht es zusammen.
Wie gesagt, mögen die Volkswirtschaftler recht haben, allein, ich glaubs nicht.
Ich wette, dass Griechenland nicht bezahlen kann. Warum auch? Diejenigen, die diese Krise verantworten, bleiben im Amt, das System bleibt gleich. Abgesehen davon, dass schon vor Jahren alle zugeschaut haben, als Griechenland für den Euro-Beitritt gelogen hat.
Wenn dann noch Nowotny sagt, dass es das einzig richtige ist, zu zahlen, dann kann das doch nur heißen: nicht für uns Steuerzahler, sondern nur für seinesgleichen bzw. die, die ihn dort hingehievt haben, wo er gerade ist.
Kurz überlege ich mir, ob ich mich ärgern soll, aber dann siegt die Vernunft: Zahlt sich nicht aus, weils eh wurscht ist.
Ich gehe davon aus, dass unser (=welt...) Finanzsystem relativ bald völlig kollabieren wird. Siehe diesen blog früher...
Immer, wenn ich Finanzgelehrte darauf anspreche, wie sich das ausgehen soll, dass alle Staaten Defizit machen, höre ich: Bei Staaten ist das anders als bei Firmen, kann man nicht vergleichen, in echt machen sie kein Minus, weil dem stehen Guthaben gegenüber ... Mögen sie recht haben, allein, ich glaubs nicht. Welches System kann auf Dauer mehr geben als es nimmt? Die Zinseszinsen drehen dieses Rad schneller und schneller.
Erste Anzeichen: die Panik, als sich die Banken gegenseitig kein Geld mehr borgten. Das System kann ja nur funktionieren, indem sich die bei der Nationalbank verschuldete Bank A von der Nationalbank Geld ausborgt, an Bank B verborgt, die ihrerseits ihre Schulden an die Nationalbank zurückzahlt, weswegen sie sich neues Geld ausborgen kann, das sie Bank A geben kann, damit die wiederum ihre Schulden ... Klar fallen alle (in eine ansonsten unerklärliche) Panik, wenn deses Zwischenbankensystem zusammenbricht.
Mit den Staaten ist es genauso. Wir borgen Griechenland Geld, das wir uns selbst ausborgen müssen.
Das funktioniert bis zum Augenblick, wo keine anderen Staaten mehr Geld borgen (können, wollen). Das wird der Augenblick, wo das Weltfinanzsystem zusammenbricht.
Daher: Ob wir jetzt Griechenland helfen oder nicht, ist wurscht, weil es den Zusammenbruch nur verzögert. Als nächstes kommt Portugal, Spanien, Italien, .... spätestens dann bricht es zusammen.
Wie gesagt, mögen die Volkswirtschaftler recht haben, allein, ich glaubs nicht.
Ich wette, dass Griechenland nicht bezahlen kann. Warum auch? Diejenigen, die diese Krise verantworten, bleiben im Amt, das System bleibt gleich. Abgesehen davon, dass schon vor Jahren alle zugeschaut haben, als Griechenland für den Euro-Beitritt gelogen hat.
Mittwoch, 21. April 2010
Wie viel haben wir bezahlt???
Wie viel haben wir bezahlt, dass die AUA privatisiert wird? Eine halbe Milliarde? BEZAHLT, nicht bekommen.
Privatisieren tut man doch, damit man nicht mehr für weitere Defizite bezahlt.
Jetzt gibts ein paar Tage Stillstandzeiten und schon wird überlegt, dass ICH (=Steuerzahler) schon wieder zahlen soll.
Bin ich denn der einzige, den das stört???
Privatisieren tut man doch, damit man nicht mehr für weitere Defizite bezahlt.
Jetzt gibts ein paar Tage Stillstandzeiten und schon wird überlegt, dass ICH (=Steuerzahler) schon wieder zahlen soll.
Bin ich denn der einzige, den das stört???
Mittwoch, 17. März 2010
Religion, Wirtschaft und Staat
Anlässlich meiner Reise in die Türkei habe ich mich mit dem Zusammenhang von Religion und Wirtschaft sowie Religion und Staat beschäftigt.
Das hat dazu geführt, dass ich zuerst den Koran und dann die Bibel las.
Abgesehen davon, dass diese Bücher ziemlich schwere Kost sind:
Es war hochinteressant, sie zu lesen. Ich habe dann im Internet weiter recherchiert.
Das Ergebnis:
Ich bin nun sehr strikt dafür, Religion und Staat zu trennen.
Wirtschaft ist nur ein Teil des Lebens in der Gemeinschaft, der von Religion beeinflusst wird. Es geht um mehr.
Religion darf in keiner Weise den Staat beeinflussen. Es muss eine klare Hierarchie geben: Religionsfreiheit hört dort auf, wo staatliche/gemeinschaftliche Interessen berührt werden.
Natürlich ist das ein unerreichbares Ziel, da unser Leben, unsere Kultur, wir völlig von Religion durchdrungen sind. Dennoch seien hier einige Maßnahmen aufgezählt, die umgesetzt werden sollen:
1. Kein konfessioneller Religionsunterricht in öffentlichen Schulen. Ausschließlich Unterricht über unterschiedliche Religionen durch unbefangene Lehrer. Katholischer Unterricht, islamischer Unterricht gehört nicht in eine öffentliche Schule.
2. Keine finanzielle Unterstützung von Religionen durch den Staat.
3. Keine Sonderstellung von religiösen Organisationen.
4. Keine Sonderstellung von Personen, die durch die Religion begründet ist.
5. Keinesfalls darf die Judikatur in irgendweiner Weise von religiösen Tendenzen gefärbt werden.
6. Das gleiche gilt natürlich für die Legislative.
Ich bin noch für weitere Konsequenzen, aber die möchte ich nicht öffentlich äußern.
Wen die interessieren, erfährt sie von mir persönlich.
Das hat dazu geführt, dass ich zuerst den Koran und dann die Bibel las.
Abgesehen davon, dass diese Bücher ziemlich schwere Kost sind:
Es war hochinteressant, sie zu lesen. Ich habe dann im Internet weiter recherchiert.
Das Ergebnis:
Ich bin nun sehr strikt dafür, Religion und Staat zu trennen.
Wirtschaft ist nur ein Teil des Lebens in der Gemeinschaft, der von Religion beeinflusst wird. Es geht um mehr.
Religion darf in keiner Weise den Staat beeinflussen. Es muss eine klare Hierarchie geben: Religionsfreiheit hört dort auf, wo staatliche/gemeinschaftliche Interessen berührt werden.
Natürlich ist das ein unerreichbares Ziel, da unser Leben, unsere Kultur, wir völlig von Religion durchdrungen sind. Dennoch seien hier einige Maßnahmen aufgezählt, die umgesetzt werden sollen:
1. Kein konfessioneller Religionsunterricht in öffentlichen Schulen. Ausschließlich Unterricht über unterschiedliche Religionen durch unbefangene Lehrer. Katholischer Unterricht, islamischer Unterricht gehört nicht in eine öffentliche Schule.
2. Keine finanzielle Unterstützung von Religionen durch den Staat.
3. Keine Sonderstellung von religiösen Organisationen.
4. Keine Sonderstellung von Personen, die durch die Religion begründet ist.
5. Keinesfalls darf die Judikatur in irgendweiner Weise von religiösen Tendenzen gefärbt werden.
6. Das gleiche gilt natürlich für die Legislative.
Ich bin noch für weitere Konsequenzen, aber die möchte ich nicht öffentlich äußern.
Wen die interessieren, erfährt sie von mir persönlich.
Mittwoch, 17. Februar 2010
Piloten der Lufthansa streiken
Begründung (laut Fernsehen): Sie wollen Jobsicherheit.
Seinen Job dadurch zu sichern, dass man die Arbeit niederlegt ist ein interessanter Gedanke.
Nun ist die Lufthansa eine renommierte Firma, daher lohnt es sich, diese Strategie zu kopieren: Ich werde, um meine Auftragslage zu verbessern, aufhören zu arbeiten. Ich muss nicht alles verstehen, Hauptsache, es wirkt, und da ja Piloten sicherlich erheblich und signifikant höheres Verantwortungsgefühl haben als der Durchschnitt der Bevölkerung, vertraue ich ihrem strategischen Weitblick.
Die AUA hat ja die gleiche Strategie und ich unterstütze sie seit zwei Jahren dabei: Ich fliege nicht mehr mit der AUA, außer ich MUSS. Damit sichere ich laut Lufthansa-Piloten die Arbeitsplätze. Die AUA hat mich davon überzeugt, als sie einen Beschwerdebrief konsequent nicht beantwortete, nicht einmal, als ich den Brief der verantwortlichen Führungskraft durch einen anderen Manager persönlich überreichen ließ. Genauso ist das Bodenpersonal so organisiert, dass es einem einfach vergeht, mit der AUA zu fliegen. Die Air Berlin fährt eine andere Strategie: Die wollen, dass ich mit ihnen fliege und bemühen sich um mich. Es wird spannend, welche Strategie mehr Jobgarantie bewirkt.
Kürzlich bin ich seit langem wieder einmal mit der AUA geflogen, es ging nicht anders: von Istanbul nach Wien (ich möchte mich entschuldigen, dass ich die Jobsicherungsstrategie damit torpediert habe!). Ich wurde aber überzeugt, dass z.B. die Turkish Airlines besser sind.
Da aber leichte Zweifel an der Wirksamkeit der Lufthansa/Aua-Jobsicherungsstrategie bestehen ersuche ich um Kommentare, wie sowas wirken kann.
Seinen Job dadurch zu sichern, dass man die Arbeit niederlegt ist ein interessanter Gedanke.
Nun ist die Lufthansa eine renommierte Firma, daher lohnt es sich, diese Strategie zu kopieren: Ich werde, um meine Auftragslage zu verbessern, aufhören zu arbeiten. Ich muss nicht alles verstehen, Hauptsache, es wirkt, und da ja Piloten sicherlich erheblich und signifikant höheres Verantwortungsgefühl haben als der Durchschnitt der Bevölkerung, vertraue ich ihrem strategischen Weitblick.
Die AUA hat ja die gleiche Strategie und ich unterstütze sie seit zwei Jahren dabei: Ich fliege nicht mehr mit der AUA, außer ich MUSS. Damit sichere ich laut Lufthansa-Piloten die Arbeitsplätze. Die AUA hat mich davon überzeugt, als sie einen Beschwerdebrief konsequent nicht beantwortete, nicht einmal, als ich den Brief der verantwortlichen Führungskraft durch einen anderen Manager persönlich überreichen ließ. Genauso ist das Bodenpersonal so organisiert, dass es einem einfach vergeht, mit der AUA zu fliegen. Die Air Berlin fährt eine andere Strategie: Die wollen, dass ich mit ihnen fliege und bemühen sich um mich. Es wird spannend, welche Strategie mehr Jobgarantie bewirkt.
Kürzlich bin ich seit langem wieder einmal mit der AUA geflogen, es ging nicht anders: von Istanbul nach Wien (ich möchte mich entschuldigen, dass ich die Jobsicherungsstrategie damit torpediert habe!). Ich wurde aber überzeugt, dass z.B. die Turkish Airlines besser sind.
Da aber leichte Zweifel an der Wirksamkeit der Lufthansa/Aua-Jobsicherungsstrategie bestehen ersuche ich um Kommentare, wie sowas wirken kann.
Montag, 15. Februar 2010
Prognose
Im Dezember 2008 wagte ich eine Prognose.
Ich bin gespannt, was wirklich davon eintreten wird:
08 war die Finanzkrise. Ich prognostizierte, dass es 09 zur Wirtschaftskrise kommen würde. 2010 würde es durch das massiv gedruckte Geld zu einem kurzen Aufschwung kommen, den ich "scheinökonomische Blase" nannte (2. deswegen, weil die erste, die Immobilienblase eine solche war).
Scheinökonomisch deswegen, weil nicht wirklich durch Strukturänderung (alle machen so weiter wie bisher) und gesunde Ökonomie herbeigeführt, sondern duch das ungeheuer massive Gelddrucken.
Ich prognostizierte einen Finanzcrash (damit meine ich einen Zusammenbruch der globalen Währungssysteme) für 2011.
Mein Lösungsvorschlag: Goldstandard als Weltwährung und negativzinsbehaftetes Geld für den lokalen Haupthandel.
Es bleibt spannend.
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